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Wir bieten offene Sprechstunden zu allen Belangen

Beratung für Ältere in den Stadtteilen anzubieten, das war ursprünglich die Idee eines Programmes des Landes NRW. Eine Idee, die ankam, doch zeitlich und finanziell begrenzt war. In Oberhausen sah man indes die großen Chancen, die mit der Beratung für Ältere in den sogenannten städtischen Quartieren einhergehen und führte das Programm fort – finanziert durch die Stadt und mit kompetenten lokalen Partnern als Träger der Quartiersbüros.

Die BeraterInnen in den Quartiersbüros, verteilt aufs ganze Stadtgebiet, sehen sich als Bindeglied zwischen den Menschen und der Verwaltung. Sie gehen auch direkt auf die Menschen zu, indem sie Veranstaltungen anbieten zu zahlreichen relevanten Themen rund ums Älterwerden. „Was sind die Wünsche und Ressourcen der älteren Menschen“, Fragen, die tagtäglich nach Antworten suchen. Die Quartiersbüros, sie bieten Rat und Hilfe in der Not, genauso aber wenn es um Fragen der Freizeitgestaltung oder ein Ehrenamt im Alter geht. Kulturelle Themen finden hier Raum, ebenso Gesundheit, Sport oder Bildung. Als Stätten der Begegnung möchte man in den Quartierbüros auch Hilfe vor drohender Einsamkeit im Alter bieten. Älteren soll hier Gehör verliehen werden, ihnen die Möglichkeit gegeben werden, sich einzubringen. Wenn möglich, wird bei akuten Problemen nach Lösungen gesucht. Ansonsten werden Adressen von Fachleuten vermittelt.

Je ein Quartiersbüro in den sechs Oberhausener Sozialräumen bieten den älteren Menschen und deren Angehörigen in Oberhausen all diese Möglichkeiten, eingerahmt in einem bemerkenswerten Netzwerk. .

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Die Koordinator:innen der Quartiersbüros.

Es gibts sechs Quartiersbüros, die auf das Oberhausener Stadtgebiet verteilt sind.

HIER finden Sie eine Übersichtskarte von Oberhausen mit den entsprechenden Quartiersbüros

Aktuelles aus den

Smart-Haus – was ist das?

Am 24. März 2023 hat das Quartiersbüro Sterkrade-Mitte in Kooperation mit dem Neuapostolischen Seniorenzentrum Gute Hoffnung und der Stadt Oberhausen das Smart-Haus eröffnet.

Aus diesem Anlass möchten wir am 15.2.2024 von 10:00-12:00 Uhr zu einer kostenfreien Informationsveranstaltung „Was ist das Smart-Haus“ mit Kaffee und Gebäck alle interessierten Bürger*innen herzlich einladen. Wir freuen uns über zahlreiche Anmeldungen.

Das Smart-Haus in der Sterkrader Innenstadt berät Sie zu den Themen wie z.B. Hausnotruf mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz, Herdwächter, Beratung zu Gesundheitsapps, Alltagshilfen, Sprechstunden für das Handy und das Tablet.  Des Weiteren werden Alltagsunterstützende Assistenz Lösungen ausgestellt und erfahrbar gemacht.

Ferner werden Senior*innen und deren Angehörigen zu den Angeboten des Quartiers Sterkrade Mitte im Bereich Gesundheit, Bewegung und Freizeit informiert, welche einen längeren Verbleib in der eigenen Häuslichkeit gewähren sollen.

Zusätzlich bieten wir einen wöchentlichen Digitalkurs für Senior*innen an, in welchem alle Fragen rund ums Handy besprochen werden. Der Kurs findet mittwochs von 10:00-12:00 Uhr statt.

Ab dem 26.01.24 starten wir erstmalig mit der Tablet-Sprechstunde.
Das Angebot findet jeden Freitag von 10:00-12:00 Uhr statt, um Anmeldung wird gebeten. Die Tablets werden vom Smart-Haus zur Nutzung vor Ort zur Verfügung gestellt, es können aber auch eigene Geräte mitgebracht werden. 

Gerne können Sie uns zu unseren unten aufgeführten Öffnungszeiten besuchen.

Steinbrinkstrasse 216
46145 Oberhausen
Telefon: 0208 38601975
Öffnungszeiten:
Montag -Freitag 10:00 bis 14:00
Jeden ersten Donnerstag im Monat 10:00 bis 18:00

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Mehr Kultur gewünscht

Oberhausener SeniorInnenkonferenz 2023 

Bei der dritten Oberhausener SeniorInnenkonferenz am 11. Mai ging es schwerpunktmäßig um die Themen Freizeit, Kultur und Bildung für ältere Mitmenschen. Ziel der Stadt Oberhausen und der sechs Quartiersbüros war es, neue Akzente für ihre Angebote zu erarbeiten. Veranstalter der Konferenz im Elly-Heuss-Knapp-Quartier war der Bereich Chancengleichheit bei der Stadt Oberhausen. Moderatorin war Bereichs-Mitarbeiterin Nese Özcelik, die auch die Arbeit der Quartiersbüros seitens der Stadt koordiniert.

Die Oberhausener Stadtgesellschaft attraktiv und gerecht für die ältere Generation gestalten - wie wichtig man diese Aufgabe im Rathaus nimmt, machte auch der Besuch von Oberbürgermeister Daniel Schranz deutlich, der die Konferenz mit einem Grußwort eröffnete und gleich ein Ausrufezeichen setzte. Schranz las dabei erst ein Standardgrußwort ab, an dessen Ende er fragte, ob den Zuhörerinnen und Zuhörern etwas aufgefallen sei? Tatsächlich waren seine Sätze weder von ihm noch von jemand anders aus dem Rathaus verfasst worden, sondern von einer künstlichen Intelligenz (KI). Der Text ließ zwar jede Empathie vermissen, doch auffällige Fehler gab es auch nicht. Der Oberbürgermeister hatte nun die volle Aufmerksamkeit, als er kurz auf die Chancen, aber auch auf die Risiken der aktuell viel diskutierten KI einging. Bei den Herausforderungen der Digitalisierung werde die Stadt generationenübergreifend ihren Beitrag leisten, versprach Schranz. 

Geselligkeit tut gut

Um die späteren Diskussionen anzuregen, stellte Nese Özcelik als nächsten Punkt auf der Tagesordnung die professionelle Tanzlehrerin Uta Keup und Saskia Leder vor, sie ist als freischaffende Regisseurin und Schauspielerin tätig, unter anderem entwickelt sie Schauspiele für Ältere. Uta Keup entwickelt unter anderem Tanzangebote für Menschen ab etwa 55 Jahren. Es gehe daher gleichermaßen um Bewegung wie um Geselligkeit. Sie hat unter anderem einen speziellen Rollatortanz kreiert. Saskia Leder schilderte, wie sie Schritt für Schritt über eine Art Erzählstrang mit den Senioren eine Geschichte entwickelt, an deren Ende eine Aufführung steht: „Die Menschen erkennen, wozu sie noch alles in der Lage sind und auch die Gesellschaft mit anderen tut ihnen gut.“

Anschließend ging es für die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die eigentliche Arbeit. Jedem der sechs Quartiersbüros war ein eigener Tisch zugeordnet, an dem nun zu den Themen Freizeit, Kultur und Bildung die bestehenden Angebote für die älteren Menschen analysiert wurden, Kritik formuliert wurde und vor allem die Dinge erarbeitet wurden, die vermisst werden.

Kultur auch an anderen Orten erleben

Am Ende der Diskussionsrunde stellten alle sechs Arbeitsgruppen je einen Punkt heraus, der sich als ein Schwerpunkt erwiesen hatte. Fast durchgehend war dies der Wunsch nach mehr kulturellen Angeboten, deren Menge stark nachgelassen habe. Mehr Konzerte, mehr Schauspiel, mehr Kleinkunst, mehr Tanzangebote. Auch die späten Uhrzeiten von Aufführungen seien oft nicht seniorengerecht. Angeregt wurden zudem, Ausflüge bis hin zu Tagesreisen in Nachbarstädte zu organisieren, um auch dortige Kulturangebote erleben zu können. Ein viel beachteter Hinweis kam aus dem Team „Mitte/Styrum“. Hier wurde vorgeschlagen nach Menschen zu suchen, die Älteren einige wichtige Handwerkstipps geben können, damit man zumindest einige Handgriffe auch selbst erledigen könne. Das Team „Osterfeld“ beklagte, dass man sich in der Nachbarschaft oft wenig bis gar nicht kenne. Mehr interkultureller Dialog könne da helfen. Überhaupt müsse die Kommunikation immer wieder angekurbelt werden, damit die Menschen von den bestehenden Angeboten erfahren. Die gesamten Ergebnisse werden nun gesammelt und ausgewertet. Am Ende bedankte sich Nese Özcelik für das Engagement sowie die Diskussionen und hofft auf neue Impulse für die Arbeit der Quartiersbüros.  

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Quartiersbüros in Oberhausen

Gesamtkoordination

Stadt Oberhausen
Bereich Chancengleichheit/
Leben im Alter

Dipl.-Ing. Nese Özcelik
nese.oezcelik@oberhausen.de
Tel. 0208 825-3967